Gideon Levy: 50 Years to the occupation: How is it possible
May
24
7:00 pm19:00

Gideon Levy: 50 Years to the occupation: How is it possible

Gideon Levy gehört zu den bekanntesten israelischen Journalisten und schreibt für die liberale Tageszeitung Haaretz.

Levys Vater floh 1939 vor den Nazis aus dem Sudetenland mit einem Schiff übers Mittelmeer und landete als illegaler Flüchtling bei Tel Aviv. Levy studierte Politikwissenschaft in Tel Aviv und war 1978-82 Mitarbeiter von Schimon Peres. Seit 1982 schreibt er für die liberale Tageszeitung Haaretz. Seit 1988 veröffentlicht er dort die Kolumne Twilight Zone über die Lebensverhältnisse der Palästinenser in den von Israel besetzten Gebieten. 2004 erschien eine Auswahl der Kolumnen in Buchform. Er wird historisch resümierend über die seit 50 Jahren bestehende Besatzung der Palästinensergebiete und die politischen Optionen für deren Zukunft sprechen.

Moderation: Judith Bernstein
Übersetzung: Adrian Paukstat

Mittwoch, 24. Mai 2017, 19 Uhr Gasteig, Rosenheimer Str. 5, München

Jüdisch-Palästinensische Dialoggruppe München In Kooperation mit der Petra-Kelly- und
der Rosa-Luxemburg-Stiftung

Die Geschichte des Anderen hören
Jan
23
9:00 pm21:00

Die Geschichte des Anderen hören

  • Black Box Gasteig

Die Jüdisch-Palästinensische Dialoggruppe München freut sich, am 23. Januar 2017 im Münchner Gasteig die Herren Michael Fürst und Dr. Yazid Shammout begrüßen zu können. Der Vorsitzende des Landesverbandes der Jüdischen Gemeinden in Niedersachsen und der Vorsitzende der Palästinensischen Gemeinde Deutschland, Hannover, werden über ihre jahrelangen persönlichen Erfahrungen und ihre gemeinsamen Reisen ins Heilige Land berichten. Beide sind Träger des Niedersächsischen Integrationspreises 2016 aus den Händen von Ministerpräsidenten Stephan Weil.

Oct
13
7:30 pm19:30

Teil des Problems - Teil der Lösung

Die palästinensisch-arabische Minderheit in Israel

Das Zusammenleben von jüdischen und arabischen Israelis in Israel selbst könnte zum Rollenmodell des Zusammenlebens von Israelis und Palästinensern werden. Hier gibt es noch die täglichen Kontakte, die zwischen Israelis und den Palästinensern auf der West Bank immer weniger werden. Welche Probleme stellen sich heute im Blick auf ein gleichberechtigtes Zusammenleben? Und welche Bedingungen müssen erfüllt sein, damit die Minderheit Teil der Lösung sein kann?

Vortrag in Englisch mit zusammenfassenden deutschen Übersetzungen.
 

JETZT ANMELDEN

Mit:

Mohammad Darawshe, gilt als einer der führenden Experten für jüdisch-arabische Beziehungen in Israel. Er ist Director of Planning, Equality and Shared Society in Givat Haviva und Mitglied der Drei-Sektoren Gespräche und des Strategischen Planungsteams der Behörde für wirtschaftliche Entwicklung im arabischen Sektor im Büro des israelischen Ministerpräsidenten.
Moderation: Dr. Reiner Bernstein, Historiker

Kooperationspartner:

Petra-Kelly-Stiftung und Jüdisch-Palästinensische Dialoggruppe

Termin:

Donnerstag, 13.10.2016, 19:30 Uhr

Veranstaltungsort:

Evangelische Stadtakademie München

Kosten:

  • 8,00 €
  • 7,00 € (ermäßigt)
  •  

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    Jul
    14
    7:30 pm19:30

    Vortrag mit Diskussion Palästina: Vom Osloer Prozess zum nächsten Aufstand? von Helmut Krieger

    Mit dem Osloer Prozess schien in den 1990er Jahren auch der israelisch-palästinensische Konflikt zu einem Ende zu kommen. Eine Zwei-Staaten Lösung war der vermeintlich vorgegebene Weg. Diese oftmals als Friedensprozess verstandenen Verhandlungen mündeten jedoch in die zweite Intifada, gefolgt von politischer Stagnation. Mit der neuerlichen Eskalation seit Oktober 2015 stellt sich die Frage, welche Perspektiven es in diesem Konflikt überhaupt noch gibt. 
    Warum führte der Osloer Prozess nicht zum Frieden? Was bedeutet der Staatsformierungsprozess in den besetzten palästinensischen Gebieten? Welche Möglichkeiten zu einem gerechten Frieden sind heute noch realistisch?

    Dr. Helmut Krieger ist Lehrbeauftragter am Institut für Internationale Entwicklung, Universität Wien, und Leiter des Forschungsprojekt Palestinizing Development der Kommision für Entwicklungsforschung bei der OeAD (Östereichischer Austausch Dienst)

    Donnerstag, 14.Juli 2016  um 19:30 Uhr

    Eintritt: 5 €

    Seidlvilla e.V., Nikolaiplatz 1b, 80802 München

    (U6 / U3 Giselastraße oder Münchner Freiheit)

    Ronnie Barkan: Boycott from Within - Vortrag in englischer Sprache und Diskussion
    May
    23
    7:00 pm19:00

    Ronnie Barkan: Boycott from Within - Vortrag in englischer Sprache und Diskussion

    • Saal der Initiativgruppe

    „Boykott from within“ ist eine Gruppe von Israelis, die aus Gründen des politischen
    Gewissens den palästinensischen Aufruf zu Boykott (B) , Deinvestment (D)und
    Sanktionen (S) gegen Israel unterstützt.
    Ronnie Barkan ist ein Israeli, der sich vehement dafür einsetzt, Israelis und
    Palästinensern gleiche Rechte zuzugestehen. Die israelische Regierung hat jedoch in
    den letzten Jahren immer mehr Gesetze erlassen, die die Kluft zwischen den beiden
    Völkern vertiefen. Im zionistisch-palästinensischen Konflikt sind die beiden Seiten daher
    sehr ungleich. Die Lösung dieses Konflikts hängt jedoch davon ab, ob die
    Grundprinzipien von Gleichheit, Freiheit und Gerechtigkeit für alle gelten, und nicht nur
    für einige Auserwählte.
    2005 hat deswegen die palästinensische Zivilgesellschaft dazu aufgerufen, mit den
    Mitteln des Boykott , der Deinvestitionen und von SanktionenIsrael zu zwingen,
    internationales Recht zu respektieren und die universellen Menschenrechte einzuhalten.  
    Ronnie Barkan versucht in Israel selbst und in zahlreichen Auslandsaufenthalten, den
    Einsatz für BDS zu verstärken. Er ist davon überzeugt, dass Israel nur durch
    internationalen Druck seine Siedlungs- und Unterdrückungspolitik ändern wird. Er wird
    die BDS-Thesen näher ausführen und sie zur Diskussion stellen.

    "Even though my land is burning" - Filmvorstellung im Atelierkino
    May
    19
    6:00 pm18:00

    "Even though my land is burning" - Filmvorstellung im Atelierkino

    • Atelierkino

    Atelierkino, Sonnenstr. 12, München

    Englisch, hebräisch, arabisch mit deutschen Untertiteln

    Regie: Dror Dayan, Deutschland 2016

    Nach dem Film Diskussion mit dem Regisseur in deutscher Sprache 

    Ben, ein Israeli, hat zehn Jahre lang die Palästinenser in ihrem Kampf gegen die
    Besatzung unterstützt. Er hat dabei den Tod naher Freunde erlebt, er wurde oft inhaftiert
    und musste Ungerechtigkeiten erfahren. Jahrelang hat er Demonstrationen mitgemacht
    und Seite an Seite mit Palästinensern gegen die Unterdrückung durch einen Staat, dem
    er selbst angehört, gekämpft. Aber die Mauer ist fast fertig, die Siedlungen nehmen zu,
    und die Unterdrückung ist härter denn je zuvor. Die Mehrheit der israelischen
    Bevölkerung befürwortet diese Politik. Ben hat vor fünf Jahren in Nabi Saleh in der
    Westbank ein Zuhause gefunden. Dort hat er sich einer lokalen Aktivistengruppe
    angeschlossen, die sich gegen den Raub von Wasser und Land durch die Siedler wehrt.
    Er ist davon überzeugt, dass nur gemeinsamer Widerstand auch zur gemeinsamen
    Existenz führt.                                                                                                                         

    Christopher Ben Kushka: Hintergründe zur Entwicklung und Wirkung der weltweiten und gewaltlosen BDS-Kampagne (Boykott Deinvestment, Sanktionen) gegen die israelische Besatzung.
    Nov
    7
    7:00 pm19:00

    Christopher Ben Kushka: Hintergründe zur Entwicklung und Wirkung der weltweiten und gewaltlosen BDS-Kampagne (Boykott Deinvestment, Sanktionen) gegen die israelische Besatzung.

    Flyer

    Christopher Ben Kushka ist Menschenrechtsaktivist und engagiert sich seit Jahren für einen gerechten Frieden auf dem Gebiet des historischen Palästina. Er hat in den 90er Jahren zwei Jahre in der Region gelebt und frischt diese Verbindung so oft wie möglich auf.

    Anspruch auf heiligen Boden - Der israelisch-palästinensische Konflikt  um den Tempelberg in Jerusalem
    Oct
    21
    9:00 pm21:00

    Anspruch auf heiligen Boden - Der israelisch-palästinensische Konflikt um den Tempelberg in Jerusalem

    • Seidlvilla

    Für jüdische Nationalreligiöse war der muslimische Tempelberg lange ein Tabu. Heute pilgern sie dorthin und fordern, dort beten und sogar eine Synagoge bauen zu dürfen. Die Palästinenser fühlen sich provoziert, zumal die Eiferer durch ranghohe rechtsgerichtete israelische Politiker unterstützt werden. Neben der Geschichte des Verhältnisses der jüdischen wie der palästinensischen Seite zum Tempelberg beleuchtet der Vortrag auch die jüngsten Entwicklungen.

    Vortrag von Dr. Jospeh Croitoru
    Historiker und Journalist, geb. 1960 in Haifa, Studium in Jerusalem und Freiburg i. Breisgau 
    journalistisch tätig für FAZ, NZZ, SZ, DLF, WDR mit Schwerpunkt Nahost und Osteuropa  
    Autor vonDer Märtyrer als Waffe. Die historischen Wurzeln des Selbstmordattentats und Hamas. Auf dem Weg zum palästinensischen Gottesstaat  
     
    Moderation:  
    Dr. Reiner Bernstein
    Historiker, München

    Focus Gaza Israel / Palästina Filmwoche
    Jan
    23
    12:00 pm12:00

    Focus Gaza Israel / Palästina Filmwoche

    • Gasteig

    Diesseits der Mauer – Leben in Israel

    Der Blick von außen auf Israel und Palästina ist fast ausschließlich auf den Nahostkonflikt focussiert, aber die Realität ist weitaus facettenreicher. Neben der allgegenwärtigen Gewalt ist das Leben vor Ort auch durch andere gesellschaftliche Probleme und ganz per sönliche Dramen geprägt. Die israelische Gesellschaft befindet sich im Umbruch und muss sich zunehmend inneren Konflikten stellen, wie nicht zuletzt die sozialen Unruhen 2011 zeigten.