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HEIMAT AM RANDE

Ein Film von Wisam Zureik in Anwesenheit des Regisseurs

Länge: 52 Minuten | Originalsprache: Arabisch | Untertitel: Deutsch 

Die israelische Regierung hat ein Nationalstaatsgesetz erlassen: Nur Juden sind Staatsbürger mit allen Rechten.     Der Film zeigt, dass dies die Legitimierung der bisherigen Praktiken ist.  Er handelt von dem Schicksal dreier Palästinenser in Israel:

Noman ist 18, er lebt in dem arabischen Dorf Wade el Neam in der israelischen Halbwüste. Der Staat Israel erkennt dieses, ebenso wie weitere 39 Dörfer, nicht an. Über 100.000 Menschen haben so keinen Zugang zu Wasser, Strom, Straßen oder auch Bildung.

Gamileh aus Arrabeh in Nordisrael hat ihren 17-jährigen Sohn Asiel im Jahr 2000 verloren. Als Aktivist der Friedensorganisiation „Seeds of Peace“ wurde er während einer Demonstration im Jahr 2000 vor ihren Augen von israelischen Polizisten erschossen.

Taisier aus Akka am Mittelmeer ist mit einer Palästinenserin aus dem Westjordanland verheiratet. Obwohl sie eine Aufenthaltserlaubnis für Israel erhalten hat, besitzt sie in Israel kaum Rechte. Dabei wollen sie nur eines: Ein würdevolles Leben mit ihren gemeinsamen Kindern führen.

Der Filmemacher Wisam Zureik - selbst in Israel geborener Palästinenser und lebt zur Zeit in Aachen - bietet mit seinem Film einen tiefen, aufschlussreichen und anregenden Einblick in die Situation der palästinensischen Minderheit in Israel und erzählt von Marginalisierung, Ungerechtigkeit, Trauer, Liebe, Wut und Hoffnung.

am Sonntag, 30. September 2018  I 11 Uhr im Atelierkino, Sonnenstr. 12

Telefonische Vorbestellung unter 089/591918

Gefördert durch: Film und Medienstiftung NRW, Brot für die Welt, Rosa-Luxemburg-Stiftung und viele Crowdfunder.

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Kontakt: mail@judith-bernstein.de; riyad.helow@web.de; www.jpdg.de